

Ratschläge
Rezepte gibt es nicht
Babys wirken so hilflos. Junge Eltern auch. So fordern sie Rat geradezu heraus: „Das Kind schreit? Geben Sie ihm doch einen Schnuller. Damit haben sich schon viele Babys beruhigt. Und es fängt gar nicht erst mit dem Daumenlutschen an.“
„Was, das Kind bekommt einen Schnuller?
Wenn es sich daran gewöhnt, nuckelt es noch
daran, wenn es herumläuft. Und was soll aus den Zähnen werden?“ Was ist richtig? Was ist falsch? Schön wäre es, gäbe es eine jederzeit und überall gültige Antwort. Aber der Mensch ist kompliziert, und der Alltag besteht aus unzähligen Einzelheiten. Dafür gibt es keine Kochbuchrezepte. Trotzdem muss nicht jeder das Leben neu erfinden. Ungefragten Allesbesserwissern gehen Eltern besser aus dem Weg. Ihre „todsicheren“ Tipps verunsichern nur. Aber Erfahrungen von geschätzten Mitmenschen erweitern den eigenen Horizont ebenso wie gedruckte Ratgeber. Bei der Suche nach dem persönlich richtigen Weg können sie helfen, eigenes Verhalten zu erkennen, zu verändern und damit einige Sandkörnchen aus dem Getriebe des Familienlebens zu entfernen.






