

Babysitter
Chance auf einen Abend zu zweit
Eltern müssen nicht unbedingt auf gemeinsame Aktivitäten verzichten. Wenn daheim ein zuverlässiger Babysitter das Kind betreut, können sie ohne schlechtes Gewissen zu Freunden, zum Essen, ins Kino oder zum Sport gehen. Als mögliche Babysitter könnten die Großeltern, Jungen oder Mädchen (ab etwa 14 Jahren) oder ältere Menschen in der Nachbarschaft angesprochen werden.
Vielleicht finden sich auch andere Eltern, mit denen man sich bei der Betreuung der Kinder abwechseln kann. Oft hilft ein Aushang im Kindergarten, am emeindezentrum oder beim Kinderarzt bei der Suche. Besonders hilfreich sind Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis.
In einem ersten Gespräch sollte geklärt werden, wann der Babysitter kommen, ob er das Kind allein wickeln oder füttern kann. Auch über die Erziehungsgrundsätze und natürlich das Honorar sollte gesprochen werden. Die Eltern sollten nicht gleich aufgeben, wenn das Kind die neue Betreuungsperson nicht sofort akzeptiert. Es ist wichtig, dass das Kind den Babysitter kennen lernt, bevor er das erste Mal allein aufpasst. Er kann mit ihm ein paarmal zuhause spielen, während Mutter oder Vater im Hintergrund bleiben. Spazierfahrten mit dem Kinderwagen eignen sich auch gut zum gegenseitigen Kennenlernen.
Gehen die Eltern fort, sollten sie möglichst eine Telefonnummer hinterlassen. Dann hindert sie nichts mehr, die Zweisamkeit ohne den Sprössling zu genießen – auch wenn es anfangs noch ungewohnt sein mag.






