Liebe Mutter, lieber Vater,

es gibt viele Eltern, die kaum Kontakt zu ihrer Pfarrgemeinde haben. Im Sonntagsgottesdienst fühlen sie sich nicht angesprochen und erleben die Kirche oft nur noch von außen, wenn sie etwa in der Zeitung etwas über Äußerungen des Papstes oder der Bischöfe lesen.

Dennoch wollen viele dieser Eltern, dass ihr Kind Kontakt zur Kirche hat. Als es noch kleiner war, schickten sie es vielleicht in den katholischen Kindergarten. Und sie wollen auch, dass es Kinder- und Familiengottesdienste besucht, damit es dort etwas über Gott und die Kirche erfährt.

Wenn sie ihr Kind dorthin begleiten, machen viele eine neue Erfahrung: Sie fühlen sich von den Kinder- und Familiengottesdiensten persönlich als Mütter und Väter angesprochen. Da gibt es Freude am Glauben und an der Gemeinschaft, da gibt es moderne Musik und eine Sprache, die jeder versteht. Ähnliches gilt auch für Gruppen und offene Angebote für Kinder und Familien in den Pfarrgemeinden. Für viele Erwachsene, die zu ihrer Kirche ein eher kritisches Verhältnis hatten, wird sie im Erleben mit den Kindern wieder attraktiv. Manche entwickeln sogar Interesse daran, sich in der Kinder- und Jugendarbeit der Pfarre zu engagieren.

Die Kinder gehen in die Kirche – gehen Sie mit! Lassen Sie sich von ihnen an die Hand nehmen.

Ihre

Andrea Kipp