Liebe Mutter, lieber Vater,

Sarah, die Tochter meiner Freundin Elisabeth, wurde kürzlich acht Jahre alt. „Und wie war die Feier?“ fragte ich ihre Mutter. „Schön. Und mal ganz anders als sonst. Sarah hat den Nachmittag allein gemanagt“, erzählte Elisabeth zufrieden.

Schon in den Vorjahren hatte sie mehr und mehr die Tochter in die Gestaltung des Geburtstags einbezogen. Sarah sagte, woran sie Spaß hätte, wen sie einladen wollte und was es zu essen geben sollte. Dann hatten Mutter und Tochter gemeinsam überlegt, was sich davon in die Tat umsetzen ließ. Auf die Frage, was sie denn diesmal mit ihren Freunden machen wollte, hatte Sarah geantwortet: „Mama, ich habe eine Idee.“ Zoobesuch? Kegelbahn? Erlebnis-Schwimmbad? Nein. „Ich will mit meinen Freundinnen spielen und basteln. Und das können wir schon allein!“

Die Bastelrunde bereitete Sarah weit gehend allein vor. Auch den Kuchen backte sie mit nur wenig Hilfe selbst. „Und Martin und du, was habt ihr zwei den ganzen Nachmittag gemacht?“, fragte ich Elisabeth neugierig. „Oh, wir haben fotografiert und das Abendessen vorbereitet. Aber wir haben den Kindern auch zugeschaut. Und wir haben einfach mitgespielt. Es war sehr lustig!“ Das fanden auch die Gäste. Und Sarah? „Sie war mächtig stolz und sehr zufrieden.“

Zum Nachahmen sehr empfohlen!

Ihre

Andrea Kipp