© Bistum Trier
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Liebe Eltern,

der sexuelle Missbrauch von Kindern ist mehr als eine schmerzende Wunde unserer Gesellschaft und auch der Kirche. Wir Erwachsene müssen uns ganz entschieden schützend vor die Kinder stellen, um sie vor den tiefen und lange nachwirkenden Verletzungen zu bewahren, die diese bestürzende Form von Gewalt ihnen zufügt.

Wahrscheinlich haben Sie sich angesichts der wiederholten Nachrichten über sexuelle Übergriffe gegen Kinder schon oft gefragt:

  • Wie können wir verhindern, dass unseren Kindern sexualisierte Gewalt widerfährt?
  • Woran können wir erkennen, ob unser Kind von einem Täter bedroht oder bedrängt wird?
  • Wie könnten wir dann reagieren? 
  • Wo finden wir Hilfe?

Sachliche Information und Orientierung kann hier ein Stück Klarheit und Sicherheit im Handeln schaffen. Vor allem aber geht es um eine gute und liebevolle Erziehung, die danach fragt, was Kinder brauchen, und sie stark macht; das kann einen unschätzbaren Beitrag zur Vorsorge gegen sexualisierte Gewalt und sexuellen Missbrauch leisten. Verlässliche Eltern-Kind-Beziehungen und Offenheit im Gespräch – auch über Fragen der Sexualität – sind die beste Grundlage dafür. Dazu will unser Elternbrief Sie ermutigen.

Ihr

Dr. Stephan Ackermann
Bischof von Trier