Wertorientierte und religiöse Erziehung

Einen besonderen Akzent legen die Elternbriefe auf Sinn- und Wertfragen. Damit laden sie ihre Leser(innen) ein, über ihre eigene Lebensgeschichte und ihre Ziele nachzudenken. Denn die Geburt von und das Leben mit Kindern bedeuten für viele eine Neuorientierung ihres Lebens. Manches, was vorher wichtig war, rückt jetzt an den Rand, anderes gewinnt plötzlich an Bedeutung. Die Chancen, die darin stecken, wollen die Elternbriefe bewusst machen.

Das Erziehungsverständnis der Elternbriefe ist getragen von einem christlichen Gottes- und Menscherverständnis, aus dem heraus Mütter und Väter darin unterstützen werden,

  • in ihrem Kind das Vertrauen zu stärken, damit es "Ich"-Sagen lernt und einmal eine positive Antwort auf die komplexen Fragen nach dem Sinn des Lebens und der Welt geben kann;
  • in ihrem Kind die Beziehungsfähigkeit anzubahnen, damit es "Du"-Sagen lernt und einmal in seinen sozialen Beziehungen auch vom anderen her denken und empfinden kann.
  • in ihrem Kind die Lebensbejahung zu fördern, damit es in den vielfältigen Herausforderungen, denen es sich einmal gegenüber sehen wird, die Hoffnung nicht verliert.

Die Elternbriefe sind davon überzeugt, dass ein Kind hierbei sehr viel am Vorbild der Eltern lernt. Und dass religiöse Erziehung keine "Sonderform" ist, sondern geprägt wird von der suchenden Offenheit von Vater und Mutter und davon, wie sie ihren Glauben mitteilen und leben.