Sonntag, 09:15 Uhr

Als Familie Kess durch die Krise

Endlich Ferien!

Endlich Ferien!
Foto: Petr Přeučil auf Pixabay

Yippie, es ist so weit: In allen Bundesländern sind nun Sommerferien. Nach den anstrengenden Monaten der Corona-Krise heißt das für Eltern und Kinder: Zeit zum Auftanken und Verschnaufen. Viele Mütter und Väter wünschen sich jetzt eine Auszeit vom Corona-Alltag und mehr Freiraum für sich selbst.  

Auszeiten für alle

Mama, Papa, Kind: Große wie kleine Familienmitglieder brauchen Abwechslung vom stressigen Alltag. Es gibt viele Möglichkeiten, einander zu entlasten oder sich selbst als Mutter oder Vater etwas Gutes zu gönnen. Dafür ist die Urlaubszeit ein ideales Trainingsfeld. Sammeln Sie bunte, kreative und vielfältige Ideen für Entspannungspausen, Auszeiten und Alltagsoasen. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Und was sich als alltagstauglich erweist, können Sie nach dem Urlaub beibehalten.  

Eltern schenken sich gegenseitig Freiräume

Jetzt, während der Ferien, bieten sich allerhand Gelegenheiten, abseits der ausgetretenen Pfade etwas Neues auszuprobieren.  

  • Ganz konkret - Ein Spaziergang am Abend, während der andere Elternteil die Kinder ins Bett bringt. An geraden Tagen ist Papa dran. An den ungeraden übernimmt Mama.
  • Welche Ideen haben Sie rund um das Thema Erholung und Entspannung? Was brauchen Sie als Mutter jetzt? Oder Sie als Vater? Was würde Ihnen guttun?
  • Auf lange Sicht – Wunschzettel schreiben, für die Ferien und für den Alltag:  Welche Unterstützung wünsche ich mir?  Welches Hobby möchte ich pflegen?
  • Bitte nicht vergessen: Wunschzettel sind keine Bestellzettel. Aber über Träume zu sprechen erhöht die Chance, dass sie wahr werden. Oder dass sich gemeinsam gangbare Wege finden lassen. 

Netzwerke nutzen

Andere um Unterstützung zu bitten, ist keine Schande und ganz bestimmt kein Zeichen von Schwäche. In einer entspannten Urlaubssituation können Sie in aller Ruhe überlegen, wen Sie nach den Ferien mit ins Boot holen möchten. Jetzt, wo die Corona-Lockerungen wieder mehr Kontakte erlauben, können auch Großeltern, Verwandte, Freunde, Bekannte oder Nachbarn womöglich dabei helfen, den stressigen Alltag zu stemmen.  

Für gute Laune sorgen

Zu einer entspannten Atmosphäre in der Familie trägt es bei, wenn Eltern ihre Sprösslinge wohlwollend in den Blick nehmen:  

  • Erinnern Sie sich an eine Begebenheit aus der letzten Zeit, in der Sie sich mit Ihrem Sohn/Ihrer Tochter wohl gefühlt haben …
  • Erzählen Sie Ihrem Kind davon: „Es hat mich sehr gefreut, als du …“ / „Ich habe mich sehr wohl gefühlt, als wir …“ / „Du warst mir eine große Hilfe, als …“. Das stärkt das Selbstbewusstsein. Und obendrein das Zusammengehörigkeitsgefühl.
  • Tauschen Sie sich auch mit Ihrem Partner/Ihrer Partnerin über solche Situationen aus …
  • Und - überlegen Sie mal: Was schätzen Sie an Ihrem Kind/Ihren Kindern? Probieren Sie, Ihr Kind mit anderen Augen zu sehen, falls Ihnen dazu gerade nichts einfällt. So manches vermeintlich störende Verhalten lässt sich auch anders wahrnehmen. Statt „Anna geht an alles dran. Sie ist so schrecklich anstrengend“ könnten Sie auch denken: „Offenbar hat Anna gerade einen großen Entdeckerdrang. Spannend zu sehen, wofür sie sich alles interessiert.“ Der Perspektivwechsel ermutigt Eltern und tut auch den Kindern gut. 

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Kess-erziehen


Die Texte der Elternbriefe basieren auf dem Ansatz von „Kess-erziehen“.  „Weniger Stress. Mehr Freude.“ ist das Motto der Kess-Kurse. Informationen finden Sie unter: www.kess-erziehen.de

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