Dienstag, 09:24 Uhr

Als Familie Kess durch die Krise

Gemeinsam: Den Advent in Corona-Zeiten planen

Gemeinsam: Den Advent in Corona-Zeiten planen
Foto:Sabrina Ripke auf Pixabay

Wie gestalten wir die Wochen vor Weihnachten? Alle Jahre wieder steht das Thema in vielen Familien oben auf der Agenda. Adventsbasar, Nikolausfeiern im Verein, Weihnachtsmärkte, Proben fürs Krippenspiel, Weihnachtsessen im Kollegenkreis, adventliche Basteltreffs in Kita, Schule oder Gemeinde - in der Adventszeit drängeln sich die Termine im Familienkalender meist dicht an dicht. Doch in diesem Jahr fallen wegen Corona etliche liebgewonnene (und manch‘ lästige) Traditionen in der Vorweihnachtszeit flach. Auch das Planen fällt unter Corona-Bedingungen nicht unbedingt leichter.  

Wie feiern wir den Advent?

Eine kleine Ideenwerkstatt rund um Advent & Weihnachten kann nun - während des November-Lockdowns - Klarheit schaffen. Dazu kommen alle Familienmitglieder an einem zuvor vereinbarten Termin zuhause zusammen. Damit alle sich auf die gemeinsame Runde einstellen können, sollten sowohl Eltern als auch die Kinder vorab wissen, worum es gehen soll. Als Fragestellung ist alles möglich, was Sie als Familie rund um die Gestaltung der Adventszeit bewegt, zum Beispiel:  

  • Was ist uns in der Adventszeit wichtig?
  • Wie wollen wir den Advent gestalten? 

Ideen und Wünsche rund um die Vorweihnachtszeit

So läuft‘s: Jede und jeder kommt reihum zu Wort. Alle Kinder einzeln. Und Mama und Papa auch, jeweils für sich. Alle dürfen ausreden und werden ernst genommen, wenn sie Ideen, Wünsche und Vorstellungen äußern. Falls Sie Sorge dafür tragen möchten, dass keine/r länger spricht als die anderen, können Sie eine Sanduhr auf den Tisch stellen und so die Redezeiten gleichmäßig bemessen. Bei Bedarf gibt es mehrere Runden, sodass alle äußern können, was ihnen (zum Thema) wichtig erscheint.

A wie Adventskerze bis Z wie Zimtstern

Es geht nun noch nicht darum, direkt den perfekten Plan oder die beste aller Lösungen zu finden. Sondern: Indem jedes Familienmitglied sich äußert, entsteht ein erstes Stimmungsbild:  

  • Wie stellen sich die Kinder jeweils die Advents- und Weihnachtszeit vor?
  • Welche Traditionen erscheinen wem wichtig: von A wie Adventskerze bis Z wie Zimtsterne backen
  • Was schwebt jeweils Mutter und Vater vor? 

In Corona-Zeiten den Advent gestalten

Wichtig: Die Zusammenkunft ist keine Meckerrunde. Und auch kein Bestellcenter. Ein Elternteil oder ein älteres Kind übernimmt die Gesprächsleitung und hält Ideen und Vorstellungen schriftlich fest. So haben Sie eine Grundlage für weitere Planungen. Oder vielleicht am Ende Ihrer 1. Ideenwerkstatt sogar schon erste Vorstellungen, wie Sie als Familie zu Corona-Zeiten den Advent begehen möchten. Förderlich fürs Gespräch ist es, schon vorher für eine Wohlfühlatmosphäre am Tisch zu sorgen: Eine Kerze, ein kleiner Blumenstrauß oder ein Familiensymbol (z.B. ein Herz, auf das Fotos von allen Familienmitgliedern aufgeklebt sind). Essen, trinken und knabbern lenkt ab. Daher sollte in der Ideenwerkstatt darauf verzichtet werden.  

Praktische Fragen zum Advent unter Corona-Bedingungen klären

In einem 2. Schritt können Sie dann einige Tage später in einer weiteren Zusammenkunft gemeinsam den praktischen Fragen nachgehen:  

  • Ob und wie die geäußerten Vorstellungen und Bedürfnisse mit den aktuell geltenden Corona-Bestimmungen
    vereinbar sind
  • Wo Kompromisse notwendig erscheinen – und welche Ideen es dazu innerhalb der Familie gibt
  • Wie viel Familienzeit für welche Aktivitäten eingeplant werden kann

Diese Runde bietet auch Raum, um Kindern altersgerecht und in Ruhe zu erklären, wieso manches angesichts der Corona-Bestimmungen eventuell nicht möglich ist. 

Du, sag mal…

... ist ein Social-Media-Projekt des Familienbundes der Katholiken Landesverband Sachsen e.V.

Mit dem Projekt werden Familien Tipps in Fragen der Kindererziehung und Hilfestellungen für den Familienalltag mit seinen kleinen und größeren Krisen gegeben. Basis dafür ist das Programm “KESS erziehen” der AKF - Arbeitsgemeinschaft für katholische Familienbildung . Darum heißt es hier: als Familie KESS durch die Krise…

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Kess-erziehen


Die Texte der Elternbriefe basieren auf dem Ansatz von „Kess-erziehen“.  „Weniger Stress. Mehr Freude.“ ist das Motto der Kess-Kurse. Informationen finden Sie unter: www.kess-erziehen.de
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