Samstag, 10:04 Uhr

Als Familie Kess durch die Krise

Orientierung geben: "Was mach‘ ich denn jetzt?"

Orientierung geben:
Foto: StockSnap auf Pixabay

Wie läuft das künftig in der Schule? Maske auf? Maske ab? Was gibt‘s in der Kita zu beachten? Wann gelten welche Regeln? Die Corona-Pandemie schafft viele Unsicherheiten, Sorgen und Ängste, auch bei Kindern. Umso wichtiger, dass Eltern in stürmischen Zeiten für Orientierung sorgen. Das geht auf vielerlei Art und Weise - 6 Tipps für den Alltag:

1.Special time verschenken

Momente echter Begegnung lassen sich immer wieder in den Familienalltag einbauen. Das muss gar nichts Großes sein:

  • Tanzen Sie fröhlich auf dem Wohnzimmerteppich
  • Spielen Sie gemeinsam ein Lieblingsspiel
  • Lesen Sie eine Geschichte vor
  • Erzählen Sie einander von den schönsten Erlebnissen des Tages
  • Nehmen Sie Ihr Kind einfach mal in den Arm

Schauen Sie darauf, was situationsbedingt gerade passt. Augenblicke ungeteilter Aufmerksamkeit vermitteln dem Kind, dass es Mama und Papa wichtig ist. So kann es sich geborgen und sicher fühlen.   

2. Verständnis signalisieren

Einfühlsames Zuhören zeigt Ihrem Kind: „Ich habe ein offenes Ohr für deine Fragen, Ängste und Sorgen.“ Jüngeren Kindern kann es helfen, wenn Sie ein wenig ‚soufflieren‘, falls es seine Befürchtungen selbst noch nicht so gut ins Wort bringen kann. Äußern Sie, welche Gefühle Sie vermuten: „Kann es sein, dass du traurig/sauer/wütend bist, wenn/weil...“ - Vergewissern Sie sich bitte, ob Ihre Vermutung richtig war, damit keine Missverständnisse entstehen.  

3. Struktur geben

Besonders jetzt, in der Corona-Krise, brauchen Kinder verlässliche Strukturen und Orientierung. Besprechen Sie die Regeln, die in der Kita bzw. in der Schule gelten, mit Ihren Kindern. Üben Sie Abläufe ein: Von A wie Alltagsmaske bis Z wie Zubettgehen.  

4. Pläne schmieden

Ein Tages- oder Wochenplan hilft allen Familienmitgliedern, den Überblick zu behalten. Das klappt umso besser, je mehr Sie Ihre Kinder mit einbeziehen. Wissen alle in der Familie, was wann dran ist, reduziert das Unsicherheiten.  

5. Netzwerke nutzen

Falls Sie sich selbst durch die Corona-Situation überfordert oder gestresst fühlen, planen Sie ganz bewusst immer wieder kleine Auszeiten für sich selbst ein. Sprechen Sie mit anderen Eltern darüber, wie sie die schwierigen Zeiten meistern. Je ruhiger, klarer und gelassener Sie selbst sind, desto besser können Sie auch Ihrem Kind die nötige Sicherheit vermitteln.  

6. Interesse zeigen

Interessieren Sie sich für das, was Ihr Kind tut. Wie erlebt es den veränderten Alltag? Wie fühlt es sich unter Corona-Bedingungen in der Kita oder in der Schule ? Lenken Sie den Blick dabei auch immer wieder ganz bewusst auf das Positive: Indem Sie sich erzählen lassen, was Ihrem Kind besonders viel Spaß macht. Worüber es sich freut. Oder welche Herausforderung es gemeistert hat.

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Die Texte der Elternbriefe basieren auf dem Ansatz von „Kess-erziehen“.  „Weniger Stress. Mehr Freude.“ ist das Motto der Kess-Kurse. Informationen finden Sie unter: www.kess-erziehen.de
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