Mittwoch, 16:57 Uhr

... und Missgeschicke

Puttemat!

Die Spieluhr, Mamas Edel-Parfum, Papas Ferrari-Modell … Die Liste der Güter, die manche Ein-, Zweijährige beim Ausprobieren ruinieren, ist zum Haareraufen. Müssen Kinder so viel kaputt machen?

Okay, manchmal klopfen Eltern sich besser an die eigene Brust: Hätten wir halt aufgeräumt! In den anderen Fällen gilt es, nach den Motiven der Kleinen zu unterscheiden:

Neugier? Eigentlich ist es doch löblich, wenn kleine Nachwuchsforscher den Dingen­ auf den Grund gehen wollen; selbstgesteuertes „entdeckendes Lernen“ steht bei Bildungsexperten hoch im Kurs. Eltern können das fördern, indem sie den Kindern (ungefährliche) ausgediente Geräte zum Spielen überlassen oder defekte (Spiel-)Sachen zusammen mit ihnen reparieren.

Überforderung? Klar: Viele empfindliche Stoffe und Konstruktionen überfordern die Fingerfertigkeit der Kleinen vorerst. Sie brauchen deshalb Übung, etwa durch Fädel- und andere Geschicklichkeitsspiele oder Mithilfe im Haushalt.

Trotz und Wut? Dann ist klare Kante angesagt: Bauklötze sind keine Geschosse! Im Wiederholungsfall verschwinden sie eben für eine Weile. Manchmal brauchen die Kleinen allerdings auch Trost, wenn ihre Wut nämlich eigenen Misserfolgen entspringt. Darunter leiden sie selbst am meisten.

Schlichte Verbote sind dagegen keine Lösung­. Da gilt genau wie auf dem Spielplatz (› vgl. Mutproben): Sie bremsen die Initiative der Kinder und damit ihre weitere­ Entwicklung.

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