Montag, 07:08 Uhr

Sprache

Wenn M-milan Kirssen lückt

Sprache ist wichtig – eine „Schlüsselkompetenz“, die die Bildungschancen von Kindern entscheidend beeinflusst. Das hören Eltern allenthalben, gerade auch wenn es um die Integration von Kindern mit anderen Muttersprachen geht. Umso besorgter reagieren manche auf Eigenheiten beim Sprechen, die ihre eigenen Sprösslinge entwickeln.

Manche „Fehler“, die Dreijährige (noch) machen, bewerten Fachleute allerdings als harmlos:

  • Einige Laute, zum Beispiel das Sch, und schwierige Lautverbindungen (pfl, kr) schaffen die meisten Kinder erst mit vier oder fünf Jahren.
  • Auch das „physiologische“ Stottern dürfen Eltern überhören. Bei vielen Drei- und Vierjährigen „überschlägt“ sich die Sprache, wenn sie aufgeregt sind – kein Problem, solange ihre Bereitschaft zu erzählen und ihr Redefluss darunter nicht leiden. Anders, wenn sie sich an Lauten festbeißen und verkrampfen; dann brauchen sie Hilfe.

Eigene Therapie-Bemühungen verkneifen Eltern sich allerdings besser. Aufforderungen wie „Sprich langsam!“ oder „Sag mal: Kkkrrrone!“ setzen die Kleinen nur noch mehr unter Druck. Die bessere Strategie: jeden Anlass zu Gesprächen mit ihnen nutzen, geduldig zuhören, höchstens in­direkt korrigieren („Ja, Maximilian pflückt Kirschen.“).

Alles Weitere besprechen Mütter und Väter besser erst einmal mit der Erzieherin oder dem Kinderarzt; sie werden im Zweifelsfall eine Beratung bei einer Logopädin oder einem Sprachtherapeuten empfehlen.

Infos über die Sprachentwicklung und mögliche -probleme von Kindern sowie Adressen
von TherapeutInnen finden Eltern im Internet unter www.dbl-ev.de und www.dbs-ev.de.

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