Donnerstag, 17:25 Uhr

Tablet & Co.

Digitale Welten für Anfänger

Smartphone, Tablets, Laptops und das Internet gehören heute für Erwachsene zum Alltag. Entsprechend neugierig sind ihre Kinder darauf, und viele Vierjährige spielen schon ganz selbstverständlich in der Welt der Bits und Bytes. Aber ist das wirklich gut so?

Die Antwort heißt: „Ja, aber.“

Ja: Kinder sollen ihre Welt begreifen, und dazu gehört heute nun einmal auch die digitale. Sie sollen erleben, dass und wie sie mit Smartphone, Tablet & Co. ihr Leben vereinfachen und bunter machen können.

Aber: Die Beschäftigung mit den elektronischen Geräten soll sie nicht davon abhalten, ihre Umwelt und ihren Körper mit allen Sinnen zu erfahren und ihre Fähigkeiten vielseitig zu trainieren. Und sie sollen eigene Interessen, eigene Fragen, Wünsche und Fantasien entdecken und entwickeln; davon halten Filme, Spiele und andere Medien-Angebote sie eher ab. Während kleine Kinder sich ihre Aufgaben beim Spielen gern selbst suchen (und Dinge oft anders nutzen, als es die Gebrauchsanweisung vorsieht), geben Computerspiele Aufgaben vor, verführen also zur Passivität. Überhaupt laden die allzeit bereiten Medien dazu ein, jeden Anflug von Langeweile mit einem Druck auf den Knopf zu vertreiben – und verhindern damit, dass Kinder ihren eigenen Bedürfnissen nachspüren.

Im besten Fall gehen die Erlebnisse der Kinder in der virtuellen und in der realen Welt ineinander über: Digitale Spiele animieren zum Erzählen, zum Bauen oder Bewegen, Eindrücke vom Sonntagsausflug werden via Internet ergänzt und Nachfragen beantwortet, in Fotos, die sie ohne vorgegebene Aufgabe machen und auf dem Laptop speichern, stellen Kinder ihre eigene Sicht der Welt dar und erzählen ihre Geschichten. Wichtig sind aber klare Regeln: Vor dem Schlafengehen weder Fernsehen noch Computerspiele (das tut auch Erwachsenen nicht gut), und nach einem Film, einem Spiel oder einer anderen sinnvollen Einheit ist Schluss – das gewöhnt Kinder eher an eine gezielte Mediennutzung als eine sture Begrenzung der Zeit. Und auf keinen Fall müssen Eltern befürchten, ihre Vierjäh­rigen könnten ohne Smartphone und / oder Tablet digital „etwas verpassen“.

Ein Tipp: Eine gute Hilfe bei der Auswahl von PC- und Konsolenspielen, Apps für Smartphone und Tablet sowie Websites für Kinder finden Eltern im Internet bei SIN www.studioimnetz.de.

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