Samstag, 13:23 Uhr

Sport für Kinder

Fußball? Tennis? Oder Judo?

Die Wohnung ist zu eng und hellhörig zum Toben, der Weg zum Spielplatz kreuzt verkehrsreiche Straßen: Kein Wunder, dass viele Schulanfänger schon unter Haltungsmängeln und Bewegungsstörungen leiden! Wäre es da nicht sinnvoll, das Kind in einem Sportverein anzumelden?

Die Frage ist nur, welcher Verein der richtige ist. Der Stil manches Trainers passt nämlich schlecht zu den Bewegungsbedürfnissen von Kindern: stures Trainieren von Bewegungsabläufen, „bis du das im Schlaf beherrschst“, Schlangestehen, „bis du dran bist“, ständige Vergleiche, „wer’s am besten kann“. Außerdem fordern Sportpädagogen: Bevor Eltern und Trainer den Nachwuchs auf Tennis, Fußball oder Eiskunstlaufen festlegen, sollten die Kleinen erst Erfahrungen mit allen möglichen Bewegungsformen sammeln. Eine Spezialisierung auf bestimmte Sportarten empfehlen sie erst für Acht- oder Neunjährige.

Atempause

Selig die Menschen,
die über sich selbst lachen können,
sie werden viel zu lachen haben.

Selig die Menschen,
die einen Maulwurfshügel
von einem Berg unterscheiden können,
sie werden sich viel Ärger ersparen!

Selig die Menschen,
die sich ausruhen und schlafen können,
ohne Entschuldigungen zu suchen.

Selig die Menschen,
die schweigen und zuhören können.

Selig die Menschen,
die klug genug sind,
sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen.

Selig seid ihr,
wenn ihr die kleinen Dinge im Leben
ernsthaft und die ernsten Dinge
in Ruhe betrachten könnt.

Selig seid ihr,
wenn ihr ein Lächeln bewundern und
eine Grimasse vergessen könnt.

Selig seid ihr,
wenn ihr beten könnt.

Selig seid ihr,
wenn ihr in allen, denen ihr begegnet,
den Herrn erkennen könnt.

Quelle unbekannt;
aus dem Französischen übersetzt
von Conrad M. Siegers

Ideal wäre deshalb ein Verein, in dem die Kinder in diese oder jene Sportart hineinschnuppern können. Das käme auch ihrer Neugier und Begeisterungsfähigkeit entgegen: Heute Hockey, weil Mama selbst im Verein spielt. Morgen Judo, weil die beste Freundin das auch macht. Übermorgen vielleicht Fußball wegen der großen Idole im Fernsehen. Solch ein Wechselfieber gestehen Sportpädagogen Kindern dieses Alters gerne zu; woher sollen sie sonst wissen, was eine Sportart wirklich erfordert?

Leider finden Eltern nicht überall Vereine, die so vielseitige Erfahrungen ermöglichen. Auf jeden Fall können sie sich aber anschauen, wie kindgerecht die Trainer arbeiten:

  • Welcher Umgangston herrscht auf dem Sportplatz (oder in der Turnhalle)?
  • Kommen auch die „schwächeren“ Kinder gleichberechtigt zum Zug? Oder zählt nur Leistung?
  • Wie abwechslungsreich laufen die Übungsstunden ab? Können die Kinder ihr Bewegungsbedürfnis dabei richtig austoben? Oder herrscht eher eine strikte Disziplin?
  • Wie groß ist die Gruppe? Bei mehr als 20 Kindern stößt auch die beste Trainerin an ihre Grenzen.

Gute Sportvereine billigen Anfängern gerne „Schnupperstunden“ zu, bevor sie auf einer festen Anmeldung bestehen. Wenn die Kinder zu Hause mit Begeisterung davon erzählen und sich auch noch auf die fünfte, sechste Stunde freuen, haben sie den richtigen Verein gefunden.

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