Donnerstag, 17:06 Uhr

Geschwisterstreit

Nur nicht Partei ergreifen!

Was sich liebt, das neckt sich: Auch unter Geschwistern gilt diese Devise. In einem Moment können sie wunderbar miteinander spielen, im anderen kracht es fürchterlich. Streit unter Geschwistern ist nicht zu vermeiden. Er ist sogar notwendig, um sich im Lösen von Konflikten zu üben. Richtig zu streiten und sich richtig zu versöhnen, lernen Kinder am Vorbild der Eltern (siehe › Elternbrief 17).

Wenn Kinder raufen und balgen, kann das erst Spaß machen und dann mitunter ernst werden. Eltern können körperliche Auseinandersetzungen unter Kindern nicht verhindern, aber sie können Regeln aufstellen: Nicht mit den Füßen treten, nicht mit Gegenständen aufeinander losgehen, nicht ins Gesicht schlagen. Wann Eltern in einen Geschwisterstreit eingreifen, hängt von ihrer „Schmerzgrenze“ ab. Besteht die Gefahr, dass die Kinder sich verletzen, bleibt den Erwachsenen natürlich keine Wahl. Manchmal haben Kinder sich in ihre Wut so verrannt, dass sie allein keine Lösung finden. Kluge Eltern hüten sich aber, Partei zu ergreifen; hilfreicher für den Familienfrieden ist es, wenn sie als neutrale Schlichter beim Aushandeln eines Kompromisses mithelfen.

Manchmal hilft allerdings nur noch eins: die Streithähne voneinander zu trennen. Oder sich mit beiden gemeinsam zu beschäftigen – ein Buch zu lesen, zu spielen oder zur Abkühlung raus an die frische Luft zu gehen.

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