Sonntag, 08:01 Uhr

Essen in der Familie

Jeden Tag ein kleines Festmahl

Kein Fest ohne Festmahl – in allen Kulturen stärken gemeinsame Mahlzeiten die Verbundenheit untereinander. Schön, wenn das nicht nur „alle heilige Zeiten“ einmal geschieht, sondern immer wieder auch im Alltag.

Viele Familien finden sich nur noch selten zu gemeinsamen Mahlzeiten zusammen. Berufstätige und Schulkinder brechen morgens zu unterschiedlichen Zeiten auf, kommen mittags gar nicht oder nur kurz nach Hause. Umso mehr lohnt es sich, wenigstens die verbliebenen Chancen für gemeinsame Mahlzeiten zu nutzen.

Die sind außerdem preiswerter und bekömmlicher als die ungeregelte Selbstbedienung aus dem Kühlschrank. Wer bereitet schon für sich allein einen Salat zu? Für mehrere lohnt sich die Mühe, und gemeinsam schmeckt es in der Regel besser.

Tischgebete

Dank für Speis und Trank

Alle guten Gaben kommen, Herr, von Dir.
Was wir sind und haben, dafür danken wir.

+++

Herr, segne uns und diese Gaben,
die wir von Deiner Güte empfangen haben
durch Christus unsern Herrn.

+++

Vater, wir leben von Deinen Gaben.
Segne das Haus, segne das Brot.
Gib uns die Kraft, von dem was wir haben,
denen zu geben in Hunger und Not.

+++

Du gibst, o Gott, uns Speis und Trank,
Gesundheit, Kraft und Leben.
Wir nehmen hin mit frohem Dank
auch, was Du jetzt gegeben.

+++

Lass uns in allem, was Du gibst,
erkennen, Herr, dass Du uns liebst.

+++

Herr, unser Gott, Schöpfer der Welt,
wir danken Dir für diese Speise,
die Frucht der Erde
und der menschlichen Arbeit.
Wir bitten Dich um Deinen Segen.

Am leichtesten finden viele Familien abends zusammen. Beim gemeinsamen Essen können alle über das reden, was sie bewegt. Die Kinder können Unerfreuliches aus Schule oder Kindergarten loswerden. Eltern sollten allerdings darauf verzichten, ihnen beim Essen Druck zu machen – etwa im Blick auf die Schulnoten. Positiv beeinflussen lässt sich die Stimmung durch einen schön gedeckten Tisch. Und die notwendigen Arbeiten lassen sich auf mehrere Schultern verteilen, wenn die  Familie gemeinsam isst.

Ein Tischgebet, das Gott als den Spender alles Guten in Erinnerung ruft, ist ein guter Auftakt. Danach braucht die Familie zum bewussten Genießen vor allem Zeit und Ruhe – und immer wieder auch liebe Gäste.

Ein paar Tipps dazu:

  • Störquellen wie das Telefon, Radio oder Fernsehen vorher abstellen.
  • die Kinder nicht über das Essen hinaus am Tisch festhalten; erstens gelingt das sowieso nicht, und zweitens verdirbt es die entspannte Stimmung, die sich nach einer guten Mahlzeit entfalten kann. Wenn die Mädchen und Jungen zuhören und mitreden wollen, bleiben sie auch ungezwungen sitzen.
  • bitte keine Eile mit dem Abräumen; auch das kann manches intensive Gespräch empfindlich stören.
Or use your account on Blog

Error message here!

Hide Error message here!

Forgot your password?

Or register your new account on Blog

Error message here!

Error message here!

Hide Error message here!

Lost your password? Please enter your email address. You will receive a link to create a new password.

Error message here!

Back to log-in

Close