Dienstag, 03:13 Uhr

Wenn Familien umziehen

Willkommen in der neuen Heimat

Willkommen in der neuen Heimat

Wenn Familien umziehen, sind die Kinder selten die treibenden Kräfte. Und während die Eltern den Gewinn sehen (das zusätzliche Zimmer, das ruhigere Wohnumfeld, die Nähe zum neuen Arbeitsplatz …), sehen die Kinder oft zuerst die Verluste: das vertraute Zuhause, die Spielgefährten, die Kaninchen des Nachbarn … Deshalb hilft es ihnen sehr, wenn die Eltern sie rechtzeitig in die Umzugspläne einbeziehen; dann können sie sich an den Gedanken gewöhnen und haben Zeit zum Abschiednehmen.

Noch besser, wenn sie mit der alten Heimat in Verbindung bleiben können. Vielleicht können die Eltern für die Wochenenden oder die Ferien gegenseitige Besuche mit Freunden vereinbaren? Oder den Kindern wenigstens ermöglichen, regelmäßig zu skypen? Auf der anderen Seite fällt der Start am neuen Wohnort leichter, wenn die Kinder schon vorher das neue Zuhause, die Freizeitmöglichkeiten, die Schule und eventuell ihre Lehrerin kennen lernen können. Oder wenn etwas Besonderes in der neuen Wohnung lockt: ein eigenes Kinderzimmer, ein Haustier, eine eigene Ecke im Garten?

Ein Knackpunkt am neuen Wohnort ist für jedes Kinder die Schule. Es muss sich nicht nur an neue Lehrerinnen und Mitschüler gewöhnen; oft erschweren auch andere Lernstoffe, Lernmethoden und Unterrichtsanforderungen den Einstieg. Gut deshalb, wenn die Familie nicht mitten im Schuljahr, sondern zum Schuljahreswechsel umziehen konnte. Und auf jeden Fall brauchen Eltern Verständnis und Geduld, wenn ihr Kind anfangs nicht so gut zurechtkommt wie in der „alten“ Schule. Vielleicht lässt sich im Gespräch mit der Klassenlehrerin die eine oder andere Hürde aus dem Weg räumen.

Eine wichtige Hilfe beim Einleben sind neue Freundschaften. In der Regel müssen „die Neuen“ die Initiative dazu ergreifen; Kinder tun sich dabei erfahrungsgemäß leichter als Erwachsene. Aber manchmal brauchen sie kleine Hilfen, zum Beispiel die Offenheit und die Ermutigung der Eltern, neue Klassenkameradinnen nach Hause einzuladen. Auch Kirchengemeinden und Vereine sind gute Plattformen für Mütter, Väter und Kinder, neue Kontakte zu knüpfen und helfen so dabei, die anfangs fremde Umgebung zur Heimat zu machen.

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