Mittwoch, 15:18 Uhr

Getrennte Eltern

„Mit den Augen Ihres Kindes“

Bei manchen Kindern ist die Vorfreude auf die Erstkommunion getrübt: Sie fürchten, dass ihre zerstrittenen Eltern sich nicht zu einer gemeinsamen Feier zusammenraufen können. Beratungsstellen im Bistum Trier haben deshalb einen Brief an geschiedene oder getrennt lebende Eltern von Kommunionkindern geschrieben. Einige Auszüge:

Erinnern Sie sich daran, dass es das Fest Ihres Kindes ist. Bei strittigen Themen versuchen Sie, sich das Problem mit den Augen Ihres Kindes anzusehen.

Ihr Kind kann bei der Gestaltung seines Festes schon eigene Vorstellungen einbringen. Dazu gehört auch die Frage, wen das Kind einladen will, zum Beispiel Paten, Großeltern, Angehörige aus der Familie des getrennt lebenden Elternteils. Ist es Ihnen möglich, die Wünsche des Kindes zu akzeptieren? Sind Sie bereit, Vorstellungen, Ideen, Wünsche des Kindes und des anderen Elternteils zu achten und zu tolerieren? Wollen Sie sich selbst beherrschen, alten Ärger, Verletzungen und Kränkungen beiseite lassen, um so dem Kind Freude zu schenken? Sind Sie bereit, das Positive beim anderen Elternteil anzuerkennen? Wie viel Gemeinsamkeit ist möglich zu Gunsten des Kindes, ohne dass sich ein Konflikt entzündet?

Es hilft, sich frühzeitig als Vater und Mutter zusammenzusetzen und Fragen der Festgestaltung zu besprechen: Sollen beide Elternteile beim Gottesdienst und bei der Familienfeier anwesend sein? Was ist mit deren neuen Lebenspartnern? Wer sitzt neben wem? Wer soll mit auf das Erinnerungsfoto?

Für die Kinder ist es eine Entlastung, wenn sie sehen, dass die Eltern sich um eine Verständigung in diesen Fragen bemühen.

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