Dienstag, 18:32 Uhr

Die Feier in der Familie

Spaghetti statt Forelle

Schön, dass Oma, Opa und die Paten zur Erstkommunion kommen. Und all die anderen Verwandten, die das Kommunionkind sonst so selten sieht. Auch daran merkt es: Das ist ein ganz besonderer Tag heute!

Die Rituale, die viele Familienfeste prägen, bereiten Kindern allerdings oft mehr Frust als Lust. Die endlose Tafelei, das weiße Kleid oder Anzüge, die nicht schmutzig werden dürfen … Und wenn die Erwachsenen ihre Erfahrungen mit Chefs und Autos und Krankheiten und Politik austauschen, fühlen Kinder sich bald gelangweilt.

Es geht auch anders. Am besten planen Eltern von Anfang an gemeinsam mit dem Kommunionkind: Möchte es auch zwei oder drei Freunde einladen? Was würde es gerne mit den Gästen unternehmen? Eine Dorfrallye machen? Pantomimen raten? Ein Tischfußballturnier spielen?

Hier und da entwickeln Eltern und Gemeinden sogar ganz andere Ideen. Beispiel: Mehrere Familien feiern gemeinsam im Pfarrzentrum. Programm und Menü richten sich nach dem Geschmack der Kinder; statt Forelle Müllerin darf es auch Spaghetti geben. Wie auch immer: Bei aller Fröhlichkeit soll der Anlass des Festes nicht in Vergessenheit geraten. Die Kommunionkerze erinnert daran, wenn sie beim Essen auf dem Tisch steht; vorher kann das Kommunionkind das Tischgebet sprechen. Vielleicht schreiben die Gäste ihm einen Spruch in ein Andenken-Buch oder sie bringen Fotos von ihrer eigenen Erstkommunion mit. Und mit der Dankandacht am Abend findet das Fest einen sinnvollen, „runden“ Abschluss.

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