Sonntag, 05:53 Uhr

Schwangerschaft

Ein Netz von guten Geistern

Wo werdende Eltern mit ihren Fragen und Unsicherheiten Hilfe finden.

Eine zentrale Rolle spielt für Schwangere ihre Frauenärztin. Sie überprüft bei den regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen nicht nur, ob Mutter und Kind sich gesund entwickeln. Wegen ihres medizinischen Fachwissens und ihrer Kenntnis der örtlichen „Szene“ verlassen viele Frauen sich auf sie ähnlich wie Safari-Touristen auf ihren Scout. Wie wichtig ist die Nackenfalten-Messung? Muss ich beruflich kürzer treten? Wo soll mein Kind zur Welt kommen? Oft gibt die Meinung der Frauenärztin den Ausschlag. Umso wichtiger, dass Schwangere die richtige (oder den richtigen) für diesen Job finden. Im Zweifelsfall also eine zweite Meinung einholen oder auch den Mut und die Kraft aufbringen, den Arzt zu wechseln.

Immer mehr Frauenärztinnen arbeiten bei der Schwangerenvorsorge eng mit einer Hebamme zusammen, manchmal sogar in einer Praxis. Wo nicht, können werdende Mütter sich auch auf eigene Faust (und auf Rechnung der Krankenkasse) die Dienste einer Hebamme sichern. Das lohnt sich nicht nur, weil Hebammen viele bewährte Tipps zur Lebensführung und gegen lästige Beschwerden kennen und auch das private und berufliche Umfeld der Frauen in ihre Arbeit einbeziehen. Vor allem betrachten sie eine Schwangerschaft als „normal gesundes“ Ereignis und eröffnen ihren Kundinnen damit eine andere, hoffnungsfrohere Sicht. Vielerorts unterstützen auch speziell ausgebildete Familienhebammen werdende Eltern und junge Mütter/Familien (www.familienhebamme.de)

Manche Eltern von Schwangeren müssen sich erst einmal daran gewöhnen, dass sie demnächst Großeltern, also der Generation der „Älteren“ angehören werden. Doch bei den meisten überwiegt bald die Vorfreude auf das Enkelkind; darüber sind sogar frühere Konflikte zwischen Eltern und Kindern oft vergessen. Den werdenden Eltern wiederum macht es Mut, in diesen Zeiten eines Neuanfangs die Mit-Freude und die Hilfsbereitschaft der zukünftigen Großeltern zu spüren.

Von den Kontakten zu anderen Paaren, die werdende Eltern im Geburtsvorbereitungskurs kennen lernen, profitieren viele noch lange über die Geburt hinaus. Sie bieten sich nämlich geradezu an, ein Netz gegenseitiger Hilfe zu knüpfen. Das ist umso wichtiger, weil „alte“ Beziehungen zu kinderlosen Freunden nach der Geburt oft lockerer werden.

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