Freitag, 18:27 Uhr

Dezember 2010

Es muss nicht immer teuer sein

Weil mein Mann in diesem Jahr zwei wichtige Aufträge verloren hat, müssen wir zur Zeit mit deutlich weniger Geld auskommen. Die Weihnachtswünsche der Kinder (9 und 11) sind aber wieder sehr teuer – für uns im Augenblick zu teuer. Was können wir tun, damit sie nicht enttäuscht sind?

Glücklicherweise sind Ihre Kinder inzwischen in einem Alter, in dem Sie die finanzielle Situation Ihrer Familie zumindest in den Grundzügen nachvollziehen können. Deshalb würde ich mir die Zeit nehmen und mit den beiden ganz offen darüber sprechen. Allein die Tatsache, dass die Eltern sie derart ins Vertrauen ziehen und fast schon wie Erwachsene behandeln, werden Ihre Kinder als ein Geschenk empfinden!

Erklären Sie den beiden also Ihre finanzielle Situation, was die verlorenen Aufträge für Sie als Familie bedeuten und wie viel sie überhaupt noch für Weihnachten und Geschenke erübrigen können. Dann kann jeder seine persönlichen Wünsche danach ausrichten. Und bei besonders teuren Wünschen, deren Erfüllung aber gerade jetzt sinnvoll oder sogar notwendig wäre, würde ich überlegen, ob sich vielleicht noch andere, zum Beispiel die Großeltern oder die Paten, an der Finanzierung beteiligen könnten.

Nicht zu vergessen: Es gibt Wünsche, deren Erfüllung außer vielleicht Zeit und Mühe gar nichts oder wenig kostet: gemeinsame Unternehmungen, Spielabende, bestimmte Filme im Fernsehen gucken, Lieblingsessen… Laden Sie Ihre Kinder doch einmal zu einem Ideenwettbewerb ein, wie sie sich in der Familie gegenseitig etwas Gutes tun könnten. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt...

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