Sonntag, 05:49 Uhr

Das erste Projekt

Mein erstes Projekt

Mein erstes Projekt

„Mama, ich bin schon groß. Ich kann das schon alleine!“ Je öfter Eltern diesen Satz von ihren (angehenden oder frisch gebackenen) Schulkindern hören, desto drängender besteht Handlungsbedarf: Hier dürstet brachliegendes Selbstbewusstsein danach, sich zu beweisen! Die großen Kleinen wollen ihre Fähigkeiten erproben und der Welt zeigen, dass sie ihnen durchaus einen ernsthaften Beitrag zur Bewältigung des Lebens zutrauen darf.

Eine tolle Möglichkeit, das gewachsene Selbstbewusstsein zu bestätigen und Selbstständigkeit, Kreativität und die Übernahme von Verantwortung spielerisch einzuüben, bieten erste kleine Projekte. Zum Beispiel

  • ein Vogelhäuschen bunt anmalen
  • aus Marmeladengläsern Windlichter für die nächste Familienfeier gestalten
  • als Geschenk für die Oma ein Halstuch mit Stoffmalfarbe bedrucken
  • aus Legos und/oder Knetmasse eine Krippe bauen, die die Familie durch die Advents- und Weihnachtszeit begleitet
  • die Topfpflanzen im Kinderzimmer versorgen …
  • … und das Fenster passend zur Jahreszeit immer wieder neu dekorieren
  • mit Blanko-Kärtchen ein Familien-Memospiel für den kleinen Bruder anfertigen
  • die Einladungen und die Tischkärtchen für den eigenen Kindergeburtstag gestalten

Oder, für Fortgeschrittene:

  • ein eigenes Beet im Garten oder einen Balkonkasten anlegen und versorgen 
  • zusammen mit den Nachbarskindern eine kleine Zirkusvorstellung mit Clowns und Akrobaten einstudieren und beim sommerlichen Straßenfest präsentieren

Welches Projekt auch immer die jungen Selbermacher* für den Anfang auswählen: Wichtig ist, dass sie sich nicht überfordern und damit die Enttäuschung programmieren. Hier ist also elterliche Beratung und Assistenz gefordert. Für die weitere Arbeit von der Planung über den Einkauf des benötigten Materials bis zur Fertigstellung gilt: auf Nachfrage beraten, bei kleinen Rückschlägen oder Misserfolgen trösten, ansonsten aber nur so viel helfen wie unbedingt nötig und auf keinen Fall am Ende nachbessern (und den Kindern damit die Verantwortung für das Gelingen abnehmen). Nur so erfahren Kinder, was es heißt, Aufgaben in Eigenregie abzuwickeln und für die Konsequenzen des eigenen Tuns (und Lassens) geradezustehen. Und umso größer ist hinterher die Freude über das gelungene Projekt!

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