
Als Mutter von der Geburt an für das Baby alleine verantwortlich zu sein, ist eine Herausforderung. Gerade in den ersten Wochen spüren viele Alleinerziehende, wie sehr sie bei der Fürsorge für das Baby manchmal an ihre Grenzen stoßen.
Im Interesse des Kindes ist es auf jeden Fall, seine Wurzeln zu kennen. Warum also nicht dem Vater nach der Geburt ein Foto des Babys zuschicken und ihn damit einladen, eine Beziehung zum Kind aufzubauen?
So viel Einvernehmen bleibt jedoch für manche Frau ein bloßer Wunschtraum: Zum Beispiel, wenn der Vater das Kind ablehnt oder sich weigert, Unterhalt zu zahlen. Oder wenn die Mutter fürchtet, dass der Umgang mit dem Vater dem Kind nicht guttut. Warum auch immer: Oft entwickelt sich daraus ein Machtkampf, der allen das Leben schwer macht.
Erik liegt wie so oft in meinen Armen, während ich auf dem Sofa sitze. Es ist Abend, wir beide haben viel Zeit. Er brabbelt Leise vor sich hin. Sein Blick schweift umher. Ist es ein Lichtreflex, der gerade seine Aufmerksamkeit fesselt? Oder eine Bewegung unserer Katze? Dann plötzlich wendet er den Kopf und sieht mich an. Ganz ruhig, ganz tief, als sähe er mich zum ersten Mal bewusst. Ich werde fast andächtig bei diesem Blickkontakt und fühle mich bis in den Grund meiner Seele erkannt.
Kathrin, 34
In dieser Lage gibt es verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten: