
Viele Mütter und Väter besuchen mit ihren Babys eine Eltern-Kind-Gruppe. Dabei geht es um den Austausch mit anderen Eltern, Zeit und Begegnung mit dem eigenen Kind sowie um Anregungen und Impulse für den Familienalltag.
In diesen Gruppen tut es Eltern gut, sich mit anderen Familien auszutauschen. Es hilft zu hören, dass andere vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Eltern können ihre Unsicherheiten und Fragen ansprechen. Dabei geht es nicht um Vergleiche, sondern darum, neue Ideen für das Familienleben zu bekommen.
Vorerst genießen die Kinder in der Gruppe vor allem die intensive Nähe zu Mama oder Papa. Bei den Treffen nimmt die Bezugsperson sich Zeit fürs Baby und kann Impulse, Anleitungen und Anregungen für kindgerechte Spiele, Lieder und Berührungen aufnehmen. All das unterstützt die Bindung und fördert die Eltern-Kind-Beziehung.
Mein liebes Kind,
ich deck‘ dich zu ganz sacht
und wünsch’ dir liebevoll: Gut’ Nacht.
In Gottes Segen wirst du geborgen sein.
Sein Engel ist bei dir, so schlaf ruhig ein.
Schön ist dieser Tag gewesen,
bette dankbar dich zur Ruh.
Kuschle dich in meine Liebe und schließe deine Augen zu.
Alles ist ganz still, doch Gott
hat meine Sorge wahrgenommen.
Gottes Engel behütet dich und lässt mein Herz zur Ruhe kommen.
So schlaf auch ich jetzt dankbar ein,
denn Gottes Engel werden bei uns sein.
Amen.
Sebastian Wurmdobler
Die Kursleitung ist achtsam und wertschätzend. Sie macht deutlich: Kein Kind ist wie das andere und jedes entwickelt sich in seinem eigenen Rhythmus. Zudem vermitteln die Kursleiter:innen wertvolle Ideen und Denkanstöße für den Erziehungsalltag.
Babys im Alter von vier bis sechs Monaten brauchen noch keine Spielkamerad:innen. Doch Kindern und Eltern tut es gut, in eine Gruppe hineinzuwachsen und andere Babys kennenzulernen. So entstehen oft wertvolle Freundschaften und Netzwerke.